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2022-10-14 - Topkapi und Flug von Istanbul nach Wien

Heute hieß es wieder einmal packen. Bei unserem geringen Gepäck war das eine Arbeit von ca. einer halben Stunde und schon waren wir fertig. Nach einem ausgiebigen Frühstück checkten wir aus, verstauten unseren Handgepäckskoffer im Hotel und starteten zu unserem letzten Ausflugsziel, dem Topkapi

Neben dem Topaki gibt es das Cafe Topkapi. Dort trafen wir uns mit dem Guide und ca. 25 anderen Touristen. Pünktlich um 10h starteten wir los. Zuerst mussten wir durch den Securitycheck und dann standen wir vor einer langen Schlange am Eingang. Da wir aber als Gruppe kamen, hatten wir einen privilegierten Eintrittsstatus und konnten die Warteschlange überspringen.



In der nächsten Stunde führte uns unser Guide Emre durch einen Teil des Topkapi und erzählte uns einiges über die Geschichte des Topkapi. Dabei kam uns zugute, dass gleich zu Beginn der Führung viele Teilnehmer der Führung die Gruppe verließen und wir dann nur mehr zehn Teilnehmer zählten.



Nach dem Ende der Führung konnten wir noch individuell durch die riesige Anlage des Topkapi gehen, die sich über Gebäude in vier Höfen mit 70 km2 erstreckt.

Besonders gefallen haben uns die diversen Bäder für Sultan, Mutter des Sultans und jene für seine im Harem lebenden Hauptfrauen, Nebenfrauen, Favoritinnen, Geliebten und Kinder. Ein Bad bestand aus einem Aufwärmeraum, dem eigentlichen Baderaum und einem Abkühlraum, sowie einer Toilette.



Natürlich gibt es auch hier prachtvolle Repräsentationsräume, Studierzimmer, Verhandlungsräume, Thronzimmer und Ruheräume.





Im Waffenmuseum waren wertvolle, reich verzierte Waffen, welche dem Sultan geschenkt wurden, zu sehen.



Aber das Topkapi besteht nicht nur aus prunkvollen Innenräumen, sondern auch die Gärten, Terrassen, Innenhöfe und die Aussicht sind einzigartig.







Nach vier Stunden beendeten wir die Besichtigung des Topkapi, um wieder in unser Hotel zurückzukehren. Dort warteten wir auf das für 15:00 bestellte Taxi, dass uns zum Flughafen bringen sollte.

Das Taxi kam schon um 14:30 und wir starteten Richtung Flughafen. Doch das Weiterkommen war sehr mühsam. Es war Freitagnachmittag und scheinbar waren alle Autos Istanbuls unterwegs. Neben langen Stehzeiten kamen wir im unmittelbaren Stadtgebiet nur schrittweise voran. So war es nicht verwunderlich, dass wir für die 50 Km zum Flughafen fast 2 1/2 Stunden benötigten.

Nach dem Betreten des Flughafens mussten wir gleich einen Securitycheck durchqueren. Danach ging es zur Passkontrolle. Kaum geschafft, war schon wieder ein Securitycheck zu passieren. Aber wir kamen durch alle diese drei Checks rasch und problemlos durch.

Jetzt war es Zeit für die Lounge. Wir haben noch nie so eine riesige Lounge wie hier gesehen. Noch dazu war sie sehr gut besucht, sodass wir gerade noch einen freien Tisch fanden. Dass Essen war mit Fisch und verschiedenem Faschierten ganz ok. Dazu gab es ein Buffet mit Salaten und Aufstrichen.

Obwohl die Fahrtzeit mit dem Taxi so lang war, hatten wir noch in der Lounge genügend Zeit zu essen und ein wenig zu relaxen.

Um 18:30 gingen wir zum Gate, wo dann gegen 19:00 das Boarding begann. Wir zückten wieder unsere Behindertenkarte und konnten wieder in Ruhe und unbedrängt unsere Sitze einnehmen.

Der Flug war ruhig, das Entertainmentsystem funktionierte und zum Essen gab es Faschiertes. So verging die Flugzeit von 2:00h wie im Fluge.

Zwar waren wir mit 20 Minuten Verspätung gestartet, hatten jedoch diese Zeit bis auf 6 Minuten bei der Landung wieder aufgeholt.

Durch den Ausfall der S7 mussten wir mit einem Regionalzug zum Hauptbahnhof fahren. Erst von dort konnten wir nach Floridsdorf brausen. Und kurz vor 23:00 erreichten wir dann endlich unser Zuhause.

Als Fazit können wir sagen, dass wir Istanbul in positiver Erinnerung behalten werden. Die Stadt ist riesig, aber soweit wir sie kenngelernt haben, sehr sauber. Und es gibt unendlich viele Sehenswürdigkeiten. Eine Woche ist sicher zu wenig, um diese Stadt kennenzulernen. Wir können uns gut vorstellen, wieder einmal einige Tage in Istanbul zu verbringen.

Ein Danke wieder an alle elektronischen Mitreisenden und an Marianne und Gerhard für die bewährte Betreuung unserer Wohnung.

Unsere heutige Tagesroute:

Besichtigung Topkai

Taxifahrt vom Hotel zum Flughafen

Unsere heutige Flugroute von Istanbul nach Wien:





2022-10-12 - Großer Basar, Gewürzbasar und Moscheen

Heut Vormittag ließen wir es ganz langsam angehen. Zuerst schliefen wir etwas länger und dann gemütlich zu frühstücken.

Ebenso gemütlich schlenderten wir hinauf zum Sultan Ahmed Park um noch einmal einen Blick auf die Hagia Sophia und auf die Blaue Moschee zu werfen.



Anschließend besuchten wir das Seven Hills Restaurant. Wir wollten allerdings dort weder essen noch trinken, sondern nur schauen. Und das kann man dort sehr gut. Denn von diesem Roof-Top-Restaurant hat man einen guten Ausblick auf den Bosporus, die HagiaSophia und die Blaue Moschee.






Das Beste an diesem Lokal ist jedoch, dass die Liftfahrt auf die Terrasse kostenlos ist und auch kein Konsumzwang besteht. Im Gegenteil. Ein Teil der Terrasse ist für die (meist nichts konsumierenden) Fotografen reserviert und es gibt Pommes Frites zur freien Entnahme. Allerdings nur, wenn man damit die Möwen füttert, die sich diese Leckerbissen im Flug aus der Hand holen.



Nun war es Zeit zum Treffplatz neben der Hagia Sophia für unsere Marktbesuche zu gehen. Der Guide war wieder pünktlich und vor dem Tourstart erklärte er uns kurz was wir im Großen Basar und anschließend im Gewürzbasar alles sehen würden.

Auf dem Weg zu den Basaren kamen wir auch an der Nuruosmaniye-Moschee vorbei, die wir außerplanmäßig auch besuchten. Diese Moschee steht in einem großen Gebäudekomplex der unter anderem auch eine Islamschule, eine Armenküche, eine Bibliothek und ein Grabmal enthält.






Als wir beim Großen Basar ankamen erhielten wir einige Informationen über ihn und gingen dann eine gute halbe Stunde kreuz und quer durch den Basar. In den ca. 4.000 Geschäften gibt es wahrscheinlich nicht viel, was es hier nicht gibt.






Der Gewürzbasar war anschließend unser nächstes Ziel. Ein Ort an dem Seh- und Geruchssinn mit tausend verschiedenen Eindrücken verwöhnt werden. Hier bieten an die 100 Geschäfte hauptsächlich Gewürze und Süßigkeiten an. 






Mit diesen beiden Basarbesuchen war unsere Tour beendet. Wir waren froh, dass wir mit einem Guide unterwegs waren. Hätten wir die Basare allein besucht, hätte das wahrscheinlich einige Stunden gedauert.

Wir waren jedenfalls von der Sauberkeit, die hier herrschte, überrascht. Da haben wir schon andere Basare gesehen.

Während der Tour kamen wir mit einem Ehepaar aus Hamburg, die auch schon gestern mit uns in der Hagia Sophia waren, ins Gespräch. Gemeinsam mit ihnen wollten wir die Süleymaniye Moschee besuchen, jedoch wussten wir nicht so genau den Weg dorthin. Da bot sich ein junger Mann aus unserer Gruppe an, uns dorthin zu führen, da er ganz in der Nähe wohnt. Wir nahmen das Angebot dankend an und er führte uns einige steile Straßen hinauf bis zur Moschee. 

Vom Garten der Moschee hat man einen schönen Blick auf Istanbul.



Die Moschee hinterlässt mit ihren 59x58m großen Hauptraum und der 53 m hohen und 27m langen Kuppel einen gewaltigen Eindruck. Gebaut wurde sie übrigens in nur sieben Jahren von 1550 bis 1570, inklusive diverser Nebengebäude und noch dazu mit eigener Erdbebensicherung.






Nach all diesen Besichtigungen gönnten wir uns gemeinsam mit den Hamburgern eine kleine Pause und tauschten dabei Reiseerfahrungen aus, bevor wir uns auf den Weg zu unseren Hotels machten.

Wir gingen aber nicht direkt in unser Hotel, sondern wieder in das nahegelegene Restaurantviertel. Dort probierten wir wieder ein neues Restaurant aus. Diesmal aßen wir mit Hühnerspieß und Lammbraten, sowie einem sehr guten Brot, wieder ausgezeichnet. Und preislich war es günstiger als gestern, aber teurer als vorgestern.



Unsere heutigen Tagestouren: 

vom Hotel zur Hagia Sophia

Walkingtour in den Großen Basar und in den Gewürzbasar

von den Basaren zum Hotel